Anmerkungen
- MEW Bd. 4, S. 474
- Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 30. August 1996
- Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 13. Mai 1995
- STAb, Sozialistische Theorie und Arbeiterbewegung, 1. Jg., Heft 1/1993, S. 80. STAb war eine Publikation aus dem Spektrum zwischen DKP und PDS; sie hat mittlerweile ihr Erscheinen eingestellt.
- Eine Sichtung der klassenanalytisch relevanten, historisch-politischen Schriften von Marx bietet Stoff für einen eigenständigen Aufsatz.
- Die Begriffe stammen aus einem Artikel von Robert Steigerwald aus der UZ vom 24. November 1995.
- vgl. zu den politischen und programmatischen Implikationen der Klassenanalyse: Alfred Schröder, Klassenanalyse und Programm, Aufsätze zur Diskussion 18 (1982), S. 87 - 109.
- LW 29, S. 379.
- UZ vom 24. November 1995
- Eine Auseinandersetzung mit der Rolle des Bergbaus in der Bundesrepublik hat Dieter Pentek unter dem Titel "Arbeitsplatzgarantie aus Klassensolidarität" in der Kommunistischen Presse 11 (1992) geführt. Mit der Zeit scheint sich das Problem des Bergbaus darüber hinaus von selbst zu erledigen: "Von den 542.000 Arbeitsplätzen, die es im Jahr 1956 im Bergbau gab, werden in zehn Jahren weit weniger als ein Zehntel übriggeblieben sein - gleich welches Modell sich in den Verhandlungen durchsetzen wird. Die Bedeutung des Kohlebergbaus schrumpft unaufhaltsam: die Kernfrage lautet heute, ob der Rückzug schnell oder hastig erfolgen wird. Vielleicht gibt es im Herbst noch einmal laute Proteste an der Ruhr. In zehn Jahren werden schwarze Bergarbeiterfahnen in der Region nicht mehr auffallen, der Bergbau in der Wirtschaftspolitik keine große Rolle mehr spielen." (Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 9. August 1996)
- Henning Böke, Klassenkampf und Kampf um Anerkennung, Z Zeitschrift marxistische Erneuerung 26 (1996), S. 104. Ausgehend von einer Anregung des mittlerweile verstorbenen Heinz Jungs wird in dieser Zeitschrift endlich wieder eine Diskussion über klassenanalytische Fragen geführt (vgl. den Überblick über ein Kolloquium von IMSF und Z zu diesem Thema im Oktober 1996 in Frankfurt/M. in: Z 28 [1996], S. 213ff). Diese Diskussion spiegelt den Niedergang der Linken in allen Facetten wider. Die wenigsten Beiträge bewegen sich überhaupt noch auf dem Boden des Marxismus, darunter der Ansatz Heinz Jungs, der sich "sowohl gegen eine dogmatisierende, die Veränderungen der kapitalistischen Realität nicht genügend reflektierende Sicht der Arbeiterklasse wandte wie gegen ein rein strukturanalytisches Klassenkonzept (gemeint ist damit eine ökonomistisch verkürzte Klassenanalyse, P. B.)" (ebd., S. 213). Leider verbleibt dieser Ansatz aber auf einer abstrakten Ebene, indem er sich in Abwehr anderer Positionen in der Z darauf beschränkt, die entscheidene Rolle der Arbeiterklasse herauszuarbeiten: "Keine sozialistische Revolution ohne Subjektrolle der Arbeiterklasse." (vgl. Klassen und Geschichte, ebd., S. 15ff). Dies wird hier als selbstverständlich vorausgesetzt.
- Der Hinweis auf den Verwertungsprozeß und den Arbeitsprozeß als mögliche "Differenzierungsstrategien" für die Gesamtheit der Lohnabhängigen stammt von Max Koch, dessen Buch "Vom Strukturwandel einer Klassengesellschaft. Theoretische Diskussion und empirische Analyse" (Münster 1994) in Sozialismus 1/95 rezensiert wurde.
- Kuczynski faßt diese Momente allerdings unter der Bezeichnung "Stellung zu den Produktionsmitteln" zusammen, was die Verfasserin nicht für sinnvoll hält. Die Frage, welche Stellung eine Person zu den Produktionsmitteln hat, kann nur dadurch beantwortet werden, daß sie sie besitzt oder nicht besitzt, und führt daher nur zur Unterscheidung zwischen Kapitalisten und Lohnabhängigen. Die Stellung eines Ingenieurs und eines Bandarbeiters zu den Produktionsmitteln eines Betriebes unterscheidet sich überhaupt nicht, die Stellung im Arbeitsprozeß dagegen gewaltig.
- Klassen in der Bundesrepublik Deutschland heute, Frankfurt am Main 1977, S. 58/59.
- Ein in der Z 27 (1996), S. 84ff, abgedruckter Beitrag von Michael Vester gibt einen guten Einblick in die sich u. a. auf Bourdieu berufende Strömung.
- In Puncto Gramsci sei verwiesen auf: Franz Kaminski u. a., Antonio Gramsci, Philosophie und Praxis, Frankfurt am Main 1982.
- vgl. P. Bach, Die Einwanderungspolitik der Bundesrepublik Deutschland, Kommunistische Presse 11 (1992), S. 6ff.
- vgl. Handbuch der europäischen Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Bd. 6, hrsg. von Wolfram Fischer, u. a., Stuttgart 1987, S. 456/457.
- Die gleiche Entwicklung findet sich in Frankreich, wo die geschilderte Problematik hinter den Studentenprotesten des Jahres 1995 stand: "Vor zehn Jahren bezeichnete es der sozialistische Erziehungsminister Chevènement als Pflicht des Staates, achtzig Prozent jedes Jahrgangs bis zum Abitur zu bringen. Dieser Zielvorstellung wagen auch bürgerliche Regierungen nicht zu widersprechen. Inzwischen sind über sechzig Prozent erreicht. Zwar ist der Zugang zur Universität breiter und damit egalitärer geworden. Aber die Chancen für den erhofften Aufstieg sind schlechter geworden. 'Man nährt Illusionen. Es wird nicht achtzig Prozent leitende Angestellte und höhere Beamte geben. Wenn die Studenten das nicht kapieren, muß man Ihnen die Universitätsreform aufzwingen', stellt der Mathematiker Laurent Schwartz, der ehemalige Vorsitzende des Komitees für die Beurteilung der Hochschulen fest. In manchen Fächern verläßt jeder zweite Anfänger nach dem ersten oder zweiten Studienjahr ohne Abschluß die Universität. Zum Examensdruck kommt die Angst vor der Arbeitslosigkeit. Dagegen schützt auch das Diplom nicht. Aber ein Diplom ist natürlich besser als keins. Gleichgültig, welches. So drängen die Anfänger in Lücken und fragen nicht viel nach den Berufsaussichten. Vor kurzem war das langwierige Fach Psychologie überlaufen. Nachdem das Verwaltungsgericht die Eignungsprüfung für Sportstudenten abschaffte, drängten sieben- bis achttausend junge Leute zur höheren Leibesertüchtigung. Dabei werden jährlich höchstens tausend neue Sportlehrer gebraucht." (Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 1. Dezember 1995)
- Zeitschrift Marxistische Erneuerung 27 (1996), S. 114ff.
- Engels: Lage der arbeitenden Klassen in England, MEW 2, S. 367.
- Zu dieser Frage vgl.: P. Bach, Die Hälfte des Himmels. Umrisse einer Kritik der Frauenfrage in der Bundesrepublik. Kommunistische Presse 17 (1993)
- Gedacht ist dabei an die nach den Grundsätzen der Lean Production organisierten Unternehmen, deren Prototyp das Opelwerk in Eisenach ist, in dem die Arbeitsintensität in einem solchen Maße angestiegen ist, daß das Unternehmen es vorzieht, dort vorwiegend Arbeiter um die 30 zu beschäftigen.
- Dabei scheint die Situation der Jugend in der Bundesrepublik im europäischen Vergleich noch relativ entspannt zu sein. Die offizielle Jugendarbeitslosigkeit unterscheidet sich mit 8,5 % nicht wesentlich von der durchschnittlichen Arbeitslosigkeit. Dagegen beträgt die Arbeitslosenquote in der Europäischen Union 21,3 %, und die Spitzenreiter Italien und Spanien bringen es auf 32,8 % bzw. 41,7 %. Nur in Luxemburg liegt die Quote mit 7,2 % niedriger als in BRD. (Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 23. August 1996). Diese Zahlen dürften aber im wesentlichen dadurch zu erklären sein, daß die versteckte Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen besonders hoch ist. Dazu tragen vermutlich bei: die langen schulischen und universitären Ausbildungszeiten (inklusive solcher Einrichtungen wie des Berufsgrundbildungsjahres, die nur dazu dienen, die Arbeitslosenstatistik zu schönen) und die verbreitete Praxis, im dualen Berufsausbildungssystem über den Bedarf hinaus auszubilden, so daß diese Jugendlichen erst nach Abschluß der Ausbildung als Erwachsene in der Arbeitslosenstatistik auftauchen. Zumindest zu letzterem gibt es in Europa nichts Vergleichbares.
- Max Kaase. Bewußtseinslagen und Leitbilder in der Bundesrepublik Deutschland, in: Werner Weidenfeld, Hartmut Zimmermann (Hrsg.), Deutschland-Handbuch, Bonn 1989, S. 217.
- Klaus Dörre, Sehnsucht nach der alten Republik? Von den Schwierigkeiten einer gewerkschaftlichen Politik gegen Rechtsextremismus, in: Das Gewalt-Dilemma, hrsg. von Wilhelm Heitmeyer, Frankfurt/M. 1994, S. 166ff.
- vgl. Frankfurter Allgemeine Zeitung sowie BILD vom 27. Januar 1997. Bezeichnenderweise beschränkte sich die Bildzeitung auf eine neutrale Dokumentation der Äußerung Zwickels im Focus, während die Frankfurter schulmeisterte: "Die Deutschen sollten sich nichts vormachen: Bevor sie nicht bereit sind, jede Arbeit anzunehmen, dürfen sie sich nicht über Ausländer beklagen (...)."
- Es handelt sich um eine jährliche Verbraucherbefragung, die vom Burda-Verlag und neun weiteren Medienunternehmen durchgeführt wird. Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 17. August 1996.
- vgl. Heiner Karuscheit, Die Ungleichzeitigkeit der Republik. Weimarer Republik und Programm der KPD, Aufsätze zur Diskussion 32 (1985), S. 48/49; Jürgen Kocka, Angestellte zwischen Faschismus und Demokratie. Zur politischen Sozialgeschichte der Angestellten: USA 1890 - 1940 im internationalen Vergleich, Göttingen 1977.
- Heiner Karuscheit, Vom Staatssozialismus zum Sozialstaat. Zur Geschichte des Sozialstaats in Deutschland, Aufsätze zur Diskussion 50 (1990), S. 13 - 45.
- In den dreißiger Jahren fand in der Sowjetunion eine "Verbauerung des Proletariat statt. Beides mußte schließlich auch Veränderungen im politischen und ideologischen Überbau nach sich ziehen". Heiner Karuscheit, Alfred Schröder, Von der Oktoberrevolution zum Bauernsozialismus. Aufsätze über die Klassenkräfte an den Wendepunkten der russisch-sowjetischen Geschichte, o. O. (Verlag Theoretischer Kampf) 1993, S. 213.
- Werner Kudera u. a., Gesellschaftliches Bewußtsein und politisches Bewußtsein von Arbeitern. Eine empirische Untersuchung, Frankfurt 1979, S. 361 - 368, zit. n.: Kaase, a.a.O., S. 207.
- Ankündigung der Redaktion, Kommunistische Presse 1 (1990), S. 2.
- Petra Bach, Das Wechselspiel von Regierung und Opposition funktioniert nicht mehr. Aufstieg und Fall der Volksparteien in der Bundesrepublik, Kommunistische Presse 13 (1992), S. 7 - 11.
- Alfred Schröder, Zeitenwende, Kommunistische Presse 24 (1996), S. 14 - 20.
- Anders sieht es aus, wenn die DGB-Gewerkschaften auf diesem Boden beispielsweise für eine Energiesteuer eintreten, deren Inhalt die weitere Subventionierung des Bergbaus ist. Damit werden Sonderinteressen von Teilen der Werktätigen auf Kosten der Gesamtbewegung formuliert.
- MEW 26.1, S. 375
- ebd., S. 369. Zurecht haben Feministinnen bemerkt, daß unter diesen Voraussetzungen die Arbeit sogenannter "Hausfrauen" keine produktive Arbeit darstellt. Es zeugt allerdings von weitgehendem Unverständnis gegenüber der marxschen Wirtschaftstheorie, in dieser wissenschaftlichen Widerspiegelung der kapitalistischen Realität einen frauenfeindlichen Aspekt zu gesehen. Die kapitalistische Realität läßt sich nicht durch das Erfinden schönerer Begriffe ändern.
- ebd., S. 381
- ebd., S. 386
- ebd., S. 377
- MEW 26.1, S. 385
- ebd., S. 385/386
- ebd., S. 386
- ebd., S. 386
- ebd., S. 387
- MEW 24, S. 150
- vgl. ebd. S. 153
- MEW 24, S. 60.
- MEW 24, S. 131ff.
- MEW 24, S. 150.
- ebd., S. 310
- MEW 25, S. 312
- MEW 25, S. 304/305
- ebd., S. 312
- ebd., S. 312
- MEW 25, S. 303/304
- ebd., S. 311
- ebd., S. 312
- ebd., S. 312
- ebd., S. 312
- Joachim Bischoff (Hg.), Die Klassenstruktur der Bundesrepublik Deutschland. Ein Handbuch zum sozialen System der BRD, Westberlin 1976, S. 50.
- ebd., S. 51.
- ebd., S. 50/51
- ebd., S. 52
- ebd., S. 53.
- ebd., S. 52.
- ebd., S. 55.
- ebd., S. 54.
- ebd., S. 66/67.
- ebd., S. 60.
- ebd., S. 68.
- ebd., S. 93.
- ebd., S. 94.
- ebd., S. 94ff.
- ebd., S. 110.
- ebd., S. 119.
- André Leisewitz, Klassen in der Bundesrepublik Deutschland, Frankfurt am Main 1977, S. 54/55.
- Jürgen Kuczynski, Klassen und Klassenkämpfe im imperialistischen Deutschland und in der BRD, Frankfurt am Main 1972, S. 103.
- LW 33, S. 46, zit. n.: ebd., S. 105.
- LW 2, S. 97, zit. n.: ebd, S. 105. Ob diese Beobachtung den Tatsachen entsprach, ist eine andere Frage.
- LW 33 (Über die Bedingungen für die Aufnahme neuer Parteimitglieder), S. 240, zit. n.: ebd., S. 105.
- LW 1 (Was sind die "Volksfreunde" und wie kämpfen sie gegen die Sozialdemokraten?), S. 303/304, zit. n.: ebd., S. 104.
- LW 33, S. 158, zit. n.: ebd., S. 105.
- ebd., S. 107.
- ebd., S. 151. Nebenbei bemerkt: Hier firmieren die Angestellten nicht einmal mehr als "Arbeiterbevölkerung", sondern haben sich in eine "Schicht des Kleinbürgertums" verwandelt.
- UZ vom 24. November 1995.
- Leisewitz, a.a.O., S. 57.
- ebd., S. 56.
- ebd., S. 56.
- ebd., S. 58/59.
- ebd., S. 61.
- ebd., S. 59.
- ebd., S. 60.
- "Die Bundesanstalt für Arbeit hat analysiert, wie sich die Schwierigkeiten am Arbeitsmarkt auf unterschiedliche Personengruppen auswirken. Danach sind Arbeiter bisher stärker betroffen als Angestellte. Die konjunkturelle Abkühlung habe bisher vor allem das verarbeitende Gewerbe und weniger den Dienstleistungsektor getroffen. Gegenüber dem Vorjahr habe sich die Arbeitslosigkeit bei Arbeitern um 16 Prozent erhöht, die der Angestellten um 11 Prozent." Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 5. November 1992.
- "Wie die Bundesregierung kürzlich als Antwort auf eine Anfrage aus dem Parlament darlegte, haben sich Dauer und Höhe der Arbeitslosigkeit unter Akademikern in den letzten Jahren etwas erhöht, wobei die entsprechenden Arbeitslosenquoten aber noch deutlich unter den Durchschnittswerten der gesamten Erwerbsbevölkerung liegen. So erreichte die Zahl der arbeitslosen Universitäts- und Fachhochschulabgänger 1994 in Deutschland mit über 190.000 Personen einen Rekordwert; damit waren ungefähr soviel Akademiker arbeitslos, wie in einem ganzen Jahr von den Arbeitsmärkten aufgenommen werden. Hingegen lagen die spezifischen Arbeitslosenquoten dieser Gruppen unter 4 %, also weit unter der westdeutschen Arbeitslosenquote von 8,2 %. Zudem ist die Arbeitslosigkeit unter Akademikern in den neunziger Jahren langsamer gestiegen als in den anderen Qualifikationsgruppen. Eine überdurchschnittliche Zunahme der Arbeitslosigkeit ergab sich von 1993 auf 1994 an den westdeutschen Hochschulen lediglich bei den Juristen (+ 18,9 %), Naturwissenschaftlern (+ 14 %), den Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlern (+ 9,9 %) sowie den Ingenieuren (+ 8,7 %)." Neue Zürcher Zeitung vom 23./23. Juli 1995.
- ebd., S. 61.
- ebd., S. 114.
- ebd., S. 20.
- ebd., S. 100ff
- Die Entwicklung in der Niedergangsphase Ende der achtziger Jahre schildert Frank Markowski in STAb, Sozialistische Theorie und Arbeiterbewegung (1. Jg., Heft 1/1993, S. 47ff). Die Verantwortung für die immer weitgehendere Öffnung gegenüber Angestellten und neuen Mittelschichten schiebt dieser fehlerhafterweise nur dem "Erneuererflügel" zu. Tatsächlich war es aber der SED-hörige "Traditionsflügel", der mit der Politik der Menschheitsfragen die Außenpolitik der DDR betreibend, die Abkehr von der Arbeiterklasse am weitesten vorangetrieben hat. Nur auf diesem Boden konnte der "Erneuererflügel" überhaupt wirken.
- ebd., S. 161.
- Markowski, a.a.O.
- Joscha Schmierer, Keine Zugeständnisse an den Revisionismus in der Klassenanalyse, Neues Rotes Forum 3. Jg.; Heft 6, Heidelberg 1972 und: Die neuen Mittelklassen und das Proletariat - Bürgerliche und proletarische Linie in der Klassenanalyse, Neues Rotes Forum 2. Jg. Heft 4, Heidelberg 1971, beides zitiert nach Projekt Klassenanalyse, Materialien zur Klassenstruktur der BRD, Erster Teil, Westberlin 1973, hier: S. 491.
- ebd., S. 491
- ebd., S. 481.
- ebd., S. 485.
- ebd., S. 486.
- ebd., S. 488.
- ebd., S. 487.
- Heiner Karuscheit, Alfred Schröder, Ende einer Epoche? Über die ökonomischen und politischen Ursachen eines Regierungswechsels (1), Aufsätze zur Diskussion 20 (1982), S. 26 - 31.
- ebd.
- ebd.
- ebd.
- Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 23. August 1996.
- "Im Überlebenskampf der Stahlkonzerne im Revier haben sich Thyssen und Krupp durch eine Spezialisierung und fortschreitende Veredelung des Werkstoffes Stahl behauptet. Die beiden Konzerne, die nun in der Stahlproduktion fast gleich groß sind, erzeugen fast die Hälfte der deutschen Rohstahlproduktion von jährlich etwa 40 Millionen Tonnen. (...) Schon heute ist klar, daß bei Thyssen und Krupp-Hoesch Ende des Jahrzehnts zusammen höchstens 40.000 Menschen in Stahlbetrieben tätig sein werden. Neun von zehn Stahlarbeitsplätzen wären damit in einem halben Jahrhundert verloren gegangen." Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 18. September 1996.
- "Mitte der fünfziger Jahre waren allein im Westen Deutschlands über 100.000 Menschen auf den Werften tätig. (...) noch 1975 beschäftigte der Schiffbau in Westdeutschland knapp 76.000 Mitarbeiter, ein Jahrzehnt später waren es 44.000 und im vergangenen Jahr gerade noch 26.000, mit den Werften in den neuen Bundesländern zusammen 36.700. Dort, an der Ostseeküste war der Beschäftigungseinbruch nach der Wende besonders drastisch. Nur jeder Dritte behielt seinen Arbeitsplatz. (...) Nach Angaben des Verbandes für Schiffbau und Meerestechnik wurden Ende September auf deutschen Werften nur noch 31.244 Beschäftigte gezählt." Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 17. Dezember 1996.
- Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 9. August 1996.
- Pentek, Arbeitsplatzgarantie aus Klassensolidarität, a.a.O.
- Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 21. Februar 1995.
- Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 23. November 1995.
- Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 4. April 1996.
- Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 23. November 1995
- Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 3. Dezember 1994.
- Handbuch, a.a.O., S. 457
- Vorstand der SPD (Hg.), SPD und Großstädte, Bonn o. J. (1995), S. 5.
- So Jan Filius in einem Leserbrief an die Weissenseer Blätter, 2/96, S. 68.
- Ronald Schettkat, Das Beschäftigungsproblem der Industriegesellschaften, Aus Politik und Zeitgeschichte, Beilage zu Das Parlament, B26/96, S. 31; in diesem Aufsatz wird die Problematik konsumnaher Dienstleistungen aus bürgerlicher Sicht grundlegend diskutiert.
- Hausarbeit als Erwerbsarbeit, Aus Politik und Zeitgeschichte, B 3-4/96, S. 40ff.
- Nr. 27 (1996), a. a. O., S. 84/85. Darüber hinaus ist es natürlich falsch zu meinen, derlei Benachteiligungen ließen sich nicht aus Interessenlagen heraus erklären.
- Eine offene Frage ist, ob hierfür auch rein ökonomische Ursachen existieren und sich diese empirisch feststellbare Privilegierung beispielsweise aus überdurchschnittlichen Profiten von Großunternehmen erklärt.
- Es ist eine Ironie der Geschichte, daß auch der KBW, obwohl er die Problematik der neuen Mittelschichten wenigstens aufwarf, daran untergegangen ist, die Politik der neuen Mittelschichten nicht bekämpft zu haben.
- Klassisch formuliert von Joachim Bischoff: "Die Standort-Diskussion ist daher sehr verquer angelegt, weil (...) das Problem des rückläufigen Anteils von Wertschöpfung und Beschäftigung der Industrie überhaupt nicht aufgeworfen und daher eine zukunftsorientierte Gestaltung der Dienstleistungsgesellschaft nicht thematisiert wird." (Deregulierung oder Steuerung? Thesen zum Kampf um die gesellschaftliche Hegemonie in der BRD, Z - Nr. 17, März 1994, S. 24).
- LW 21 ("Karl Marx", 1914), S. 47/48
Zuerst veröffentlicht in: Aufsätze zur Diskussion (AzD), 19. Jg., Nr. 64, Mai 1997. Information und Bestellformular ...